Erfahrungsbruch und Generationsbehauptung Mängelexemplar

Artikelnummer: 9783835315815

Kategorie: Geschichtsbücher


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Ob Günter Grass, Christa Wolf oder Jürgen Habermas: Die Jugendjahrgänge des Zweiten Weltkriegs bilden bis heute eine der politisch wirkmächtigsten Generationen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Folgt man der gängigen Interpretation, so war es vor allem die gemeinsame Erfahrung von Nationalsozialismus und Krieg, die das generationsstiftende Moment dieser Jahrgänge bildete. Durch die Erfahrung des Krieges desillusioniert, erschien diese Generation als Symbol des politischen Neuanfangs beider Nachkriegsgesellschaften. Benjamin Möckel untersucht diese Zuschreibung erstmals anhand zeitgenössischer Tagebücher und anderer Selbstzeugnisse. Er zeigt, dass die Kriegserlebnisse zunächst nur selten als Generationserfahrung wahrgenommen wurden. Erst in der Nachkriegszeit griffen viele Protagonisten die Vorstellung einer gemeinsamen Generationserfahrung zur Interpretation der eigenen Erinnerungen auf.

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